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Ungehorsam Verteidigen!Solidarität mit den Betroffenen von staatlicher RepressionEine Einführung in und über die aktuellen Ermittlungen nach §129 StGB in Sachsen.09.11.2011 | 20.30h | Cafè am Grün Vielen von uns ist der Erfolg der gemeinsamen Blockade des größten europäischen Naziaufmarschs in Dresden am 19. Februar diesen Jahres noch im Gedächtnis. Trotz oder gerade wegen des Erfolgs, dass sich über 20.000 Menschen an den Aktionen zivilen Ungehorsams in Form der Massenblockaden beteiligten, werden seitens der sächsischen Polizei Prozesse nach §129 zur Kriminalisierung des Protestes angestrengt. Der §129 beinhaltet den Vorwurf „der Gründung einer kriminellen Vereinigung“, in diesem Fall werden diejenigen kriminalisiert, die Nazis entschlossen entgegengetreten sind und sich nicht mit symbolischer Distanzierung zu Naziaufmärschen zufrieden geben wollten. In der Veranstaltung wird sich deswegen diesem oft unterbelichteten Teil linker Politik gewidmet. Dafür eigeladen sind Aktivist_innen der Kampagne Hundertneunundzwanzig eV,die sich mit den aktuellen Ermittlungsverfahren nach Paragraph 129, der „Bildung einer kriminellen Vereinigung“, gegen 44 Personen in und um Dresden, beschäftigen. Eine Veranstaltung der Gruppe d.i.s.s.i.d.e.n.t. und der Bunten Hilfe Marburg
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